Grußworte

Uwe Brockhausen

Uwe Brockhausen

Uwe Brockhausen (SPD), Stadtrat für Wirtschaft, Gesundheit und Bürgerdienste, Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin, 15.07.2013: Sehr geehrte Damen und Herren,

bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement sind in unserer demokratischen Gesellschaft unverzichtbar. Ich freue mich sehr über Ihr Engagement für Lärmschutz und gegen die Offenhaltung des Flughafens Tegel. Als Gesundheitsstadtrat kann ich dies im Interesse der vom Fluglärm betroffenen Bevölkerung nur begrüßen. Fluglärm ist nicht gesund. Sie stehen mit Ihrer Initiative in einer sehr guten und langen Tradition in Reinickendorf. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Bürgerbegehren gegen den Flughafen in Tegel. In Reinickendorf engagieren sich über die Parteigrenzen hinaus seit Jahrzehnten viele Menschen für Lärmschutz und damit Gesundheitsschutz. Als Kommunalpolitiker ist mir sehr bewusst, dass wir auf bürgerschaftliches Engagement dringend angewiesen sind. Politik braucht Impulse, Denkanstöße und auch Kritik, um die richtigen Entscheidungen auf den Weg zu bringen. Ich würde mich sehr freuen, wenn es uns gemeinsam gelingt, die Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürger vom Fluglärm zu entlasten. Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Engagement ausdrücklich bedanken und Ihnen weiterhin viel Erfolg wünschen!

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Brockhausen
www.uwe-brockhausen.de/

Helmut Kleebank

Helmut Kleebank

Grußwort an das Netzwerk "Fluglärm-Berlin-Reinickendorf/Tegel" 26.08.2013:
Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Sie alle haben den Wunsch und das gemeinsame Ziel, dass der Flughafen Tegel endlich schließt.

Diesen Wunsch haben sicherlich viele Berliner Bürgerinnen und Bürger, die vom Fluglärm in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt werden. Und ich bin der festen Überzeugung, dass Tegel nicht nur schließen muss sondern auch schließen wird. Der Berliner Senat muss alles dafür tun, dass dies auch schnell geschieht. Wir stellen täglich fest, dass vor allem im vergangenen Jahr der Flugverkehr von und nach Tegel enorm zugenommen hat und die Lärmbelästigung ins Unerträgliche steigt. Lärm aber kann krank machen.

Ich kann Sie deshalb in Ihrem Vorhaben nur bestärken und freue mich über dieses Bürgerliche Engagement. Es zeigt mir, dass die Berliner Bürgerinnen und Bürger nicht nur nebeneinander her leben, sondern zusammenhalten halten und sogar über Bezirksgrenzen hinaus vereint für Ihre Interessen eintreten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Initiative, von deren positiven Ausgang die Berliner Bevölkerung profitieren wird und vor allem wünsche ich Ihnen, dass Sie bald wieder Ihren Balkon oder Garten uneingeschränkt genießen und nutzen können.

Ihr Spandauer Bürgermeister

Helmut Kleebank

Renate Künast, 11.09.2013:

Renate Künast

Liebe Reinickendorferinnen und Reinickendorfer,liebe Fluglärmgegnerinnen und Fluglärmgegner!

Die Forderung nach Lärmschutz ist keine Petitesse, wie uns manchmal die Flugverkehrslobby glauben machen will. Denn zu viel Lärm macht krank. Daher haben die Anwohnerinnen und Anwohner ein Anrecht auf Schutz.
Dass man sich dagegen wehren kann, zeigt das Netzwerk gegen Fluglärm in Reinickendorf. Ihr Engagement ist sehr unterstützenswert, denn es kann nicht hingenommen werden, dass die Fehlplanung des Flughafens BER zu ihren Lasten im Norden Berlins geht.

Auch ich halte die endgültige Schließung des Flughafens Tegel für unverzichtbar. Eigentlich sollten auf dem Flughafen Tegel schon jetzt keine Flugzeuge mehr starten. Und zwar zu Recht! Denn über die Jahre ist der Flugverkehr dort stark gestiegen – und mit ihm die Lärm- und Abgasemissionen. Damit stellt der Flughafen mitten in Berlin eine enorme Belastung für Gesundheit, Lebensqualität und Umwelt der Anwohnerinnen und Anwohner dar.

Wir haben einen gemeinsamen Feind: den Fluglärm. Auch wir Grüne machen uns für besseren Schutz gegen Fluglärm stark und haben dafür ein 9-Punkte-Programm aufgelegt. Was wir brauchen, ist endlich ein gutes Management und die schnellstmögliche Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens, strikte Nachtflugverbote zwischen 22 und 6 Uhr, einheitliche Schutzziele und Grenzwerte zum besseren Schutz gegen Fluglärm sowiekonkrete Anreize zur Lärmminderung. Sie als engagierte Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf mehr Beteiligung. Deshalb wollen wir mehr Transparenz und Beteiligungsrechte für Fluglärmbetroffene im Gesetz verankern.

Ich wünsche Ihnen für Ihre Initiative alles Gute und kann Sie nur ermutigen: Werden Sie nicht müde laut zu sein gegen Fluglärm!

Ihre Renate Künast
Bündnis90/Die Grünen
de.wikipedia.org/wiki/Renate_künast